Am 16. Oktober war das Swiss Donut Economics Network zu Gast an der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK) und durfte Studierenden aus verschiedenen Designstudiengängen einen Einstieg in die Donut-Ökonomie geben. Gemeinsam tauchten Ben Blischke, Kerngruppenmitglied vom Swiss Donut Economics Network, und Miriam Nietlispach, Mitgründerin von Cerca, mit den Studierenden zweieinhalb Stunden lang in den Donut ein und erkundeten seine Bedeutung für die nächste Generation von Kreativen und Designer:innen.
Einige Highlights:
· Die Einführung in ein interaktivesVergleichstool zeigte, wie Momentaufnahmen verschiedener Länder anhand des Doughnut-Modells miteinander verglichen werden können. Dabei ergaben sich spannende Erkenntnisse!
· Basierend auf dem Doughnut-Modell konnten die Studierenden direkt in die praktische Anwendung gehen und ihr eigenes Umfeld an der ZHdK mithilfe eines interaktivenBewertungstools für Bildungseinrichtungen analysieren.
· Zudem wurde das Doughnut-Modell im Unternehmenskontext interpretiert – mit einem Online-Tool , das sozio-ökologische Aspekte gängiger Umweltlabels erkundet.
Eine Fragerunde sorgte anschliessend für lebhafte Diskussionen. Dabei ging es
etwa um illegal entsorgten Elektroschrott in Ländern des globalen Südens, oder
um Geschlechtergerechtigkeit und unsichtbare Vorurteile (siehe InvisibleWomen).
Viel Aufmerksamkeit erhielt auch die Frage, wie mit Hilfe von
künstlicher Intelligenz aus bestehenden Geschäfts- und Jahresberichten einfach
und schnell Donut-Porträts erstellt werden könnten. Vielleicht entsteht aus
dieser Idee schon bald ein konkretes Projekt?
Foto: zVg. ZHdK